Bezwinge das faszinierende Monument der Tour de France

Karsten Kreis hat die TORTOUR ULTRACYCLING bereits sechs Mal gefahren – und natürlich ist er auch zwischen den einzelnen Austragungen fleissig mit dem Fahrrad unterwegs. Neu leitet der Radbegeisterte den Bereich Travel & Adventure der TORTOUR. Die erste von ihm verantwortete Reise führt an einen Ort, der Karsten persönlich ganz besonders am Herzen liegt: in die Provence, zum Mont Ventoux.

Region mit Suchtpotential
„2012 war ich das erste Mal in der Region am Mont Ventoux – damals allerdings noch ohne Fahrrad“, erzählt Karsten, der genau in diesem Jahr auch das erste Mal an der TORTOUR teilgenommen hatte. Die vielen Rennvelofahrer vor Ort weckten seinen Ehrgeiz und 2014 kam er mit dem Rad zurück. „Die Region hat Suchtpotential: Seit 2014 war ich jedes Jahr dort – im letzten Jahr sogar drei Mal.“ Sein Jahresrekord liegt bei sieben Bezwingungen des bekannten Bergs. Doch Karsten Kreis liebt nicht nur den Gipfel, sondern die gesamte Region: „Es gibt jede Menge kleiner Strassen mit wenig Autoverkehr, malerische Landschaften und verträumte Dörfer, die auch mal zum Verweilen in gemütlichen Cafés einladen. Der Berg ist dabei immer präsent. Nach jeder Kurve kann es sein, dass man die magischen Spitze des Riesen erspäht, der die gesamte Region dominiert.“ Faszinierend am Berg selbst sind die einmalige Kalksteinwüste auf der Südseite, die unterschiedlichen Charaktere der Auffahrten und die Tatsache, dass man – wie ein Bergsteiger – wirklich bis zum Gipfelkreuz fahren kann. „Dort erlebt man, wenn es das Wetter zulässt, eine gigantische Aussicht mit nahezu 360-Grad-Rundumblick.“

Ernennung zum Verrückten
Seit dem letzten Jahr dürfen sich Karsten und seine Frau „Cinglé du Mont Ventoux“ nennen – also „Verrückte des Mont Ventoux“. Madame hatte sich den Cinglé vorgenommen, also die Bezwingung über alle drei Zugangsstrassen an einem Tag, Monsieur nahm gar den „Galérien du Mont Ventoux“ in Angriff, bei dem man den Gipfel zusätzlich über die Forststrasse erreichen muss, welche im Wesentlichen aus Geröll und Schotter besteht. „Der Start am frühen Morgen in Bedoin war wunderbar. Nur wenige andere Velofahrer teilen sich mit uns die frühmorgendliche Stimmung und den ersten Anstieg. An jedem Ort (Bedoin, Malaucene, Sault und am Gipfel) holten wir dann einen Stempel für die Brevet-Karte.“ Diese Stempel beweisen, dass man die Strecke tatsächlich gefahren ist. „Ausserdem wächst mit jedem Stempel die Zuversicht, dass man sein Tagesziel auch erreicht.“ Nach rund zehn Stunden erreichte das Ehepaar fast zeitgleich das letzte Mal den Gipfel. „Bei der verdienten Pizza in Bedoin entstand dann die Idee, den Cinglé zum Thema eines TORTOUR-Camps zu machen.“

Verrückt aber schaffbar
Ein tolles Gruppenerlebnis wird das TORTOUR-Camp vom 28. Juni bis 1. Juli ganz bestimmt! In zwei Leistungsgruppen werden für jeden ein paar schöne Ausfahrten geboten. Auch wenn es ganz ohne Training natürlich nicht geht, ist die Plauschgruppe betont langsam unterwegs. „Seit dem Frühjahr sollte man aber zumindest am Wochenende regelmässig ein paar Stunden trainiert haben, damit man den einmaligen Aufstieg geniessen kann“, erklärt Karsten. Wer gut trainiert ist, ist in der Endurance-Gruppe bestens aufgehoben. Dort steht der Spass an einer zügigen aber nicht sehr schnellen Fahrt in einer grandiosen Umgebung im Vordergrund. Interessant dürfte die Reise besonders für TORTOUR -Neulinge noch aus einem anderen Grund sein. „Man kann sich einerseits sportlich testen, anderseits haben sich schon jetzt zahlreiche Teilnehmer mit viel TORTOUR-Know-how für die Reise angemeldet, die ihre Erfahrungen und Erlebnisse gerne weitergeben.“ Kurzum: Die Reise dürfte ein einmaliges Erlebnis werden. Verrückt aber schaffbar – wie die TORTOUR. Die Teilnehmenden erwarten Provence, Gaumenfreuden, Mythos, Teamspirit und Erfolg.

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